Die Entstehung des WORMSERS im Zeitraffer-Film

Bauphasen mit Webcam festgehalten

05.02.2016 // Am 07. April 2008 fand der erste Spatenstich zu einer der größten Baumaßnahmen in Worms statt. Der Neubau des Kultur- und Tagungszentrums und die Sanierung des altehrwürdigen Theaters. Eine Webcam hat das Bauprojekt damals für Sie festgehalten, nun wurde daraus ein kleiner Film geschnitten.

Längst ist es zur „guten Stube“ der Stadt geworden und auch bundesweit hat sich das neue WORMSER THEATER, KULTUR- UND TAGUNGSZENTRUM seit seiner Eröffnung im Januar 2011 einen Namen gemacht.
Das Mammut-Bauprojekt mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren ist nun auch digital verewigt: Mit den Aufnahmen der Webcam, die den Baufortschritt damals aufzeichnete, hat die städtische Internetredaktion Filmemacher Markus Wolsiffer beauftragt, einen Zeitraffer-Film zu erstellen, den Interessierte nun auf der städtischen Internetseite www.worms.de in der Rubrik Rathaus, Stichwort „Bedeutende Projekte“ anschauen können.

Damit auch die Bürger den Verlauf der Bauarbeiten quasi „live“ mitverfolgen konnten, hatte die Stadt damals eine Kamera in Baustellennähe installiert, die aus vier verschiedenen Perspektiven kontinuierlich Livebilder von den Arbeiten übertrug. Diese Bilder wurden nach Fertigstellung des Baus archiviert und nun zu einem Film zusammengefügt. „Wir hatten den Bürgern volle Transparenz im Hinblick auf die Baumaßnahme zugesichert. Die Webcam war ein Teil unserer intensiven Öffentlichkeitsarbeit. Mit dem nun entstandenen Zeitraffer-Film haben wir das Wormser Jahrhundertprojekt auch für die Nachwelt erlebbar gemacht“, erklärt Oberbürgermeister Michael Kissel.

Bereits vor rund 60 Jahren war in der Nibelungenstadt der Wunsch nach einer Stadthalle laut geworden: „Völker höre das Signal – Worms braucht endlich einen Saal“ lautete damals der Titel einer Fastnachtskampagne. Seit 2001 war innerhalb der Stadtverwaltung wieder intensiver über den Bau einer Stadthalle diskutiert worden, mögliche Standorte waren miteinander verglichen und Wirtschaftlichkeitsanalysen beauftragt worden.

Letztlich entschied man sich für eine Generalsanierung des bestehenden Theaters und den Neubau eines Kultur- und Tagungszentrums. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde schließlich das architektonische Konzept ausgewählt. Der Spatenstich erfolgte im Jahre 2008. „Nach vielen, häufig kontrovers geführten Diskussionen hat sich DAS WORMSER inzwischen in unserer Stadt etabliert und wird von den Bürgern nicht nur akzeptiert, sondern auch rege genutzt“, so der Oberbürgermeister.