++++++++++++++++++++++ Wichtige Information ++++++++++++++++++++++

Liebe Besucher:innen & liebe Kund:innen,

das WORMSER bleibt voraussichtlich bis zum 11. April geschlossen. Sie finden hier jeweils die neuesten Informationen bezüglich einer möglichen Öffnung.

Aktuell ist der TicketService noch geschlossen, ist bei Rückfragen aber montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 06241 2000 450 sowie per Email an info@ticketserviceworms.de erreichbar.

Eine Übersicht mit allen von der Schließung betroffenen Veranstaltungen finden Sie hier sowie in unserem Veranstaltungskalender. Dort informieren wir Sie auch schnellstmöglich über mögliche Ausweichtermine.

Es ist uns sehr wichtig, dass Ticketbesitzern im Falle des Ausfalls einer Veranstaltung kein finanzieller Schaden entsteht. Daher erhalten Sie in diesem Falle einen Gutschein oder eine Barauszahlung, für Abonnement-Inhaber erfolgt die Erstattung anteilig.

DAS WORMSER (Foto: Daniel Lukac)
DAS WORMSER (Foto: Daniel Lukac)
 
 

WORMSER in Szene gesetzt!

02.02.2021 // Neue Kunst in Fensterfronten ausgestellt


Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs legen zwei große Bombenangriffe Worms am 21. Februar und 18. März 1945 in Schutt und Asche. Zwei Drittel der Innenstadt werden zerstört. Beim Angriff auf Dresden verliert der Künstler Werner Reifarth am 13. Februar 1945 alle seine bis dahin entstandenen Werke. Nun hat Reifarths in Worms lebende Nichte, Dr. Veronika Bindewald, eine Auswahl der beeindruckenden Nachkriegswerke ihres Onkels zur Verfügung gestellt, um sie in Gedenken im WORMSER zu präsentieren. Angesichts der aktuellen Lage dienen die großformatigen Fensterfronten im Neubau des Veranstaltungshauses wieder als Ausstellungsfläche für diese Retrospektive.


Über Werner Reifarth und seine Werke

Im thüringischen Eisenberg am 8. August 1919 geboren, und von 1942 bis 1943 an der Staatlichen Kunsthochschule eingeschrieben, studierte Werner Reifarth unter anderem bei Professor Hans Hanner. Bis 1956 arbeitete er als freischaffender Künstler in Dresden und Berlin, erhielt 1947 den Preis des Rates der Stadt Dresden, 1948 den Preis „DIE JUNGEN“ in Dresden und 1951 den Ersten Preis beim Karl Ströher-Wettbewerb in Darmstadt.

Werner Reifahrt gewinnt Abstand zum Naturalismus und findet über die neue Sachlichkeit den Weg zum Kubismus. Seine Bilder behalten auch bei heiteren Motiven einen Hauch von Melancholie. Reifarths Skizzen und Zeichnungen sind äußerst witzig bis sarkastisch. Auf Reisen findet er Ende der 50er-Jahre den inneren Frieden für ausgewogene Landschaftsbilder, die zunehmend abstrakter werden. Werner Reifarth starb 1977 mit 58 Jahren nach langer Krankheit.

In den Fenstern des Neubaus sind vom 2. Februar bis 29. März eine Auswahl seiner Werke zu sehen, darunter Stillleben, Akte und Portraits.

Zur Ausstellung ist im Worms Verlag ein Katalog erschienen. Wer Interesse an einem Katalog hat, kann sich an info@ticketserviceworms.de wenden.


In den Fenstern des Altbaus werden neben dem Theatereingang Werke eines weiteren Wormser Künstlers präsentiert: Im vergangenen Jahr hatte Eckhard Schembs im WORMSER bereits unter dem Titel „Füße aus Stahl“ ausgestellt und zeigt diesmal eine Auswahl seiner Skulpturen. Ebenfalls von Schembs stammt der „Seiltänzer“, eine Figur, die in luftiger Höhe abends eindrucksvoll ihren Schatten an den Theaterturm wirft.

Darüber hinaus kann man einen spannenden Einblick in die bewegte Geschichte des Theaters gewinnen: Vitrinen mit Bildern, historischen Aufnahmen oder Gästebücher von 1966 machen eine kleine „Zeitreise“ möglich. Diese kleine Präsentation wird, wie die Skulpturen von Eckhard Schembs, in den Abendstunden beleuchtet.

Im Rahmen von „Kunst am Bau“ ist 2013 die Video-Installation „Person“ entstanden, die das Wormser in seiner Gesamtheit einfängt und auch im Theaterbau zu sehen ist. Patrik Gölz und Volker Metzger – zwei Söhne der Stadt – nehmen dabei verschiedene Rollen ein. Gölz zeigt einen Darsteller, Volker Metzger, dessen Handlungen zunächst spielerisch und willkürlich erscheinen.

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