Spielplan

Michael Wigge

Ohne Geld bis ans Ende der Welt

Michael Wigge ist Reporter, Selbstfilmer und Autor. Seine Arbeiten über Kulturthemen zeichnen sich durch eine Mischung aus Journalismus und Unterhaltung aus. Im Sommer 2010 versucht er, innerhalb von 150 Tagen von Berlin zur Antarktis zu reisen – ohne einen einzigen Cent in der Tasche. Dabei dreht sich jeder Tag um die Suche nach Essen, Unterkunft und kostenlosen Möglichkeiten zur Weiterreise. Dass dieser Selbstversuch nicht ganz einfach ist, erfährt er auch in seinen Begegnungen mit Aussteigern, Obdachlosen, Amish-Bauern und vielen weiteren Subkulturen. Neben den Höhepunkten seines Hawaii-Aufenthaltes gibt es auch dramatische Tiefen: In Peru brennt das Haus seines Gastgebers ab. In Bolivien bekommt er nichts mehr zu essen und muss durch ein erbetteltes Busticket zurück nach Peru, wo er erst nach zwei Tagen wieder seine erste Nahrung zu sich nimmt. Die Reise steht kurz vor dem Abbruch. Doch durch seine Kreativität und seinen stetigen Willen, das Projekt zu meistern, bahnt er sich seinen Weg weiter bis zum Ziel. Die Reportage zeigt die spannende Reise von 35.000 Kilometern durch vier Kontinente und elf Länder und wurde mehrfach im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Zudem wurde sie 2011 für den Grimme-Preis nominiert.

Details

Mittwoch
03.04.2019 / 20:00 Uhr
Raum
Lincoln-Theater
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