+++++++Wichtige Information+++++++

Aufgrund der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz müssen wir den Betrieb im WORMSER Theater, Kultur- und Tagungszentrum bis zum 20. Dezember einstellen.

Auch der TicketService bleibt in dieser Zeit geschlossen, ist bei Rückfragen aber montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch unter 06241 2000 450 sowie per Email an info@ticketserviceworms.de erreichbar.

Eine Übersicht mit allen von der Schließung betroffenen Veranstaltungen finden Sie hier sowie in unserem Veranstaltungskalender. Dort informieren wir Sie auch schnellstmöglich über mögliche Ausweichtermine.

Es ist uns sehr wichtig, dass Ticketbesitzern im Falle des Ausfalls einer Veranstaltung kein finanzieller Schaden entsteht. Daher erhalten Sie in diesem Falle einen Gutschein oder eine Barauszahlung, für Abonnement-Inhaber erfolgt die Erstattung anteilig.

Skulptur von "inges idee" (Foto: B. Bertram)

Skulptur von "inges idee"

 
 

Den Ausgangspunkt des künstlerischen Entwurfes bildet die Nibelungensage, die mit der Stadt Worms untrennbar verbunden ist. Siegfried, der tragische Held der Sage, ist ein unerschrockener und starker Jüngling, der durch das Bad im Blut des von ihm erlegten Drachens praktisch unverwundbar wird. Ein Lindenblatt jedoch, welches beim Bad im Blute des erlegten Drachens vom Herbstwind auf Siegfrieds Schulter geweht wird, verhindert den vollkommenen Schutz seines Körpers und markiert fortan die einzige Schwachstelle des Helden, die ihm schließlich, im Zuge einer Intrige, zum Verhängnis wird. Das Blatt, ein zunächst unscheinbares Detail der Erzählung, wird zum Katalysator des tragischen Verlaufes der Geschichte, der durch den heimtückischen Mord an Siegfried unwiderruflich in Gang gesetzt wird.

 
 
Skulptur von "inges idee" (Foto: D. Lukac)zoom

Der Entwurf von "inges idee" nimmt das Thema des Lindenblattes auf ungewöhnliche Weise auf und generiert hieraus ein reiches Assoziationsgeflecht. Die Skulptur besteht aus zwei konträren Teilen: der abstrakten Basis und der konkreten, naturalistischen Applikation eines Lindenblatts. Aus der surrealen Kombination dieser beiden Elemente entwickelt sich das reiche Potenzial des Entwurfs.

Die Herstellung
Die Skulptur wurde anhand eines computergenerierten 3-D-Modells aus Hartschaum efräst. Das Eins-zu-Eins-Hartschaummodell wurde als Positiv zur Herstellung der Gussteile benutzt. Die gesamte Skulptur wurde in nur vier Teilen in einer Wandstärke von 30 Millimetern gegossen und anschließend anhand der vorliegenden 3-D-Daten auf die ursprüngliche Form gefräst. Die nun formgenauen Einzelteile wurden verschweißt und in mehrmonatiger Arbeit verschliffen und poliert.

 

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